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Reisebericht Similan Islands

 

Es ist März, und somit wieder Urlaubszeit für uns!

Gestartet sind wir am 5.3. nach Bangkok, da zeitgleich auch Freunde von uns dort waren die wir noch besuchten, um dann nach 2 Tagen unsere Reise nach Phuket fortzusetzen.

Dort haben wir wieder im Naithonburi Beach Resort gewohnt um dort, für 5 Tage, die Aquadivers heimzusuchen. Und alle waren sie da: Jensi, Rainer und natürlich auch Caroline. Es war wie als ob man nie weg gewesen wäre! Und zu Rainers „Freude“, haben wir gleich beim ersten Tauchgang den Anglerfisch gesehen, den er schon seit Tagen unter Wasser gejagt hat ;-) Leider war die Sicht zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich gut. Es lag wahrscheinlich am Erdbeben das sich einige Tage davor in Indonesien ereignet hat, welches das Meer zur trüben Suppe werden lies.

 

einsAm 12.3. ging es dann endlich auf die Mermaid II, die uns zu den Similan Island sowie zu einigen Tauchplätzen im Süden nach Hin Daeng und Hin Muang brachte. Nach dem Transfer von Naithon nach Patong, und einem Abendessen an Land, wurden wir dann eingeschifft. Das Boot, welches für 16 Personen Platz bietet, war die ersten 4 Tage vollkommen ausgebucht. Da sich die Tour aus vier und drei Tagen zusammensetzte änderte sich das später. Die Kabinen sind klein, aber ausreichend. Da man sich eh nur zum Schlafen/Duschen darin aufhält fällt das nicht weiter ins Gewicht. Das einzige was vielleicht zu kritisieren wäre ist, dass im unteren Bereich (Kabinen und Essbereich) alles mit Teppich ausgelegt ist. Ich finde es nicht wirklich hygienisch da man ja meist mit nassen Füssen unterwegs ist. Das Oberdeck war mit einigen Sonnenliegen und Sofas ausgestattet die schön im Schatten lagen. Ein Aufenthaltsraum mit Fernseher, DVD sowie ein Kühlschrank mit diversen Erfrischungsgetränken und Tee/Kaffee zum Selbermachen lag gleich nebenan.

Das Tauchen:

Der Tag begann meistens um 7:00 Uhr mit dem Weckruf. Ein kleines Frühstück mit Tee, Kaffee, Toast, Schinken und Käse eröffnete den Tag. Um 7:30 Uhr folgte das erste Briefing und kurz darauf ging es ab ins warme Wasser der Andamansee. Im Anschluss gab es dann das große Frühstück, mit Speck, Eiern und diversen anderen Sachen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann meistens gegen 11:30 Uhr wieder ins Wasser. Und dann…natürlich…wieder essen ;-) Der Nachmittagstauchgang war dann zwischen 15:00 Uhr -16:00 Uhr, und damit man nicht verhungert gab’s danach Tee/Kaffee, Kuchen und Obst.
Einen Nachttauchgang gab’s natürlich auch, aber den haben wir ausgelassen.

vierDie Route führte uns am ersten Tag zu den Similan Islands. Ein Checktauchgang und schon schipperten wir weiter nach Koh Bon um den ersten Mantas zu begegnen. Die Sicht war leider immer noch ziemlich schlecht, umso schöner waren aber die mächtigen Teufelsrochen.

Tag 2 führte uns zum bekannten Richilieu Rock, drei Tauchgängen standen an der Tagesordnung. Mitten im Nirgendwo liegt das Unterwasserplateu. Erkennbar nur an den parkenden Tauchschiffen. Die Tauchgänge waren echt gut. Anglerfische, Geisterpfeiffenfische, Schulen von Barrakudas und ein schlafender Ammenhai brachten viele Einträge ins Logbuch.

dreiTag 3, Koh Tachai sagte die Programmtafel im Salon. Beim ersten Tauchgang am „Pinnacle“ zog es recht ordentlich. Plötzliche Aufregung unter Wasser, es wurde eine Walhaiflosse gesichtet. So schnell wie sie da war, war sie auch wieder weg. Zurück am Boot entschied man auch den zweiten Tauchgang hier zu machen. Die Strömung sollte sich beruhigt haben und die Sicht ein wenig klarer sein. Als der Captain den Motor anwarf tauchte plötzlich der Walhai neben dem Boot auf, kreiste dreimal und verschwand dann wieder. Zurück an der Boje glaubte keiner mehr daran den größten aller Fische noch mal zu sehen. Runter an der Bojenleine und alle drei Sekunden der Blick in alle Richtungen. Nach zehn Minuten stellte sich heraus, dass auch wir diesmal Glück haben. Majestätisch begann der scheinbar neugierige Walhai uns zu umkreisen. Wilde Gesten und gebanntes Staunen ließen die Minuten vergehen und der Walhai machte keine Anstalten diese Party zu verlassen. Wir wurden ständig umkreist und jeden Meter den wir höher gingen folgte uns das große Tier. Für zehn Sekunden flog auch noch ein Manta an uns vorbei. Taucherherz was willst du mehr ?. Nach 60 Minuten war dann leider die Luft alle und selbst der schönste Tauchgang hat mal ein Ende. An der Oberfläche wurde dann noch die Flasche auf fünf Bar runter gemacht, da keiner das Wasser verlassen wollte, der Walhai war ja noch immer in unserer Nähe. Zurück am Boot schwebte jeder mit einem breiten Grinser über das Deck.Yihaaa !

Der Anker wurde gelichtet und wir schipperten zurück zur Rangerstation zu den Similan Islands. Parkgebühr wurde bezahlt und das Logbuch füllte sich, genau so wie der Magen. Am vierten Tag war Landgang angesagt. Die Viertagetour war zu Ende und für ein paar Taucher war die Kreuzfahrt vorbei.

Wir wurden für 3 Stunden in Patong ausgelassen, damit das Boot in Ruhe generalgereinigt werden konnte. Und die Zeit haben wir genützt um bei Starbucks einzufallen. Da es an Bord leider nur Löskaffee gab, war ein „richtiger“ Kaffee nach 4 Tagen dringend notwendig ;-)

zweiMit frischen Lebensmitteln und einem neuen Gast fuhren wir gen Süden. Hin Muang war unser erster Tauchplatz nach der ruppigen Nachtfahrt. Raue See machte den Einstieg nicht wirklich einfach. Rein, im Blauwasser abtauchen, und dann im Blindflug Richtung Riff. Im nach hinein haben wir erfahren, dass wir die einzigen waren die das Riff auch tatsächlich gefunden haben. Belohnt wurden wir mit zwei Leopardenhaien und vielen Muränen.   Hin Daeng am Nachmittag brachte uns noch mal einen Leopardenhai sowie etliche Muränen und die schon fast überall obligatorischen Drachenköpfe.

Am letzten Tag der Woche brachten uns die Mermaid nach Koh Haa. Hier gab es dann auch Walhai Alarm, aber leider hat er sich diesmal nicht bei uns blicken lassen.

Bevor es für uns wieder zurück nach Patong ging, verbrachten wir am Abend ein paar Stunden an Land von PhiPhi Island. Es war leider nicht so prickelnd wie wir es erwartet hätten. Als wir mit dem Dhingi an Land gebracht wurden, legten wir neben Schiffen an die mit Müll vollgeladen wurden, welcher dann im offenen Meer „entsorgt“ wird. Die Insel selber ist nur voll von Touristen, Tauchschulen, Bars und diversen Restaurants. Von idyllischer Inselromantik ist da nicht viel zu sehen gewesen.

Der Seegang während der Fahrt brachte uns eine recht unruhige Nacht. Somit gab es beim letzten Frühstück bei vielen ziemlich kleine Augen.

Nachdem aber alles schöne immer ein Ende haben muss, wurden wir im Anschluss wieder an Land gebracht. Mit Kleinbussen wurden wir dann alle zu dem nächsten Punkt unserer Reise gebracht. Für uns ging’s somit Richtung Flughafen und wieder nach Bangkok.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir dann mit dem stöbern in diversen Kaufhäusern und damit uns den Magen mit Pizza, Burger und Co. vollzuschlagen ;-)

Am Abend des 21.3. war es dann wieder mal so weit Abschied zu nehmen. Auf direktem Weg ging es von Bangkok nach Wien. Aber eines ist ja sicher, das nächste mal Thailand kommt bestimmt bald wieder.